IoT-Geräte mit denen ihr euer Zuhause komfortabler gestalten könnt

IoT-Geräte können wahre Alltagshelfer sein. In modernen Smart Homes können Heizung, Beleuchtung und andere elektrische Geräte mit Hilfe von Smartphone oder Computer per Knopfdruck gesteuert werden. Mit Smart Home Assistenten kann man sogar kommunizieren und ihnen Befehle erteilen. Doch welche IoT-Geräte sind wirklich nützlich? Und wie kann man möglichen Sicherheitsrisiken, die daraus resultieren, begegnen?

Das Zuhause von unterwegs aus im Blick behalten

Das eigene Haus oder die Wohnung von überall aus im Blick behalten zu können ist eine wirklich praktische Vorstellung. Durch smarte Monitore, die zur Überwachung installiert werden können, ist dies tatsächlich machbar. Es ist auch möglich, automatische Mitteilungen auf dem Smartphone zu erhalten, sobald ungewöhnliche Aktivitäten aufgezeichnet werden.

Wenn ihr also gerade im Urlaub seid, könnt ihr mit smarten Überwachungsgeräten dennoch Einbrecher auf frischer Tat ertappen und sofort die Polizei alarmieren. Mit speziellen Geräten könnt ihr auch direkt mit dem Einbrecher Kontakt aufnehmen und ihm mitteilen, dass ihr ihn gesehen habt und die Polizei bereits auf dem Weg ist.

IoT-Geräte, die vor Einbrüchen schützen sind also durchaus eine lohnenswerte Investition, die euer zuhause schützen können.

Unterstützung und Hilfe für Pflegebedürftige

Viele Senioren oder Pflegebedürftige wollen trotz Einschränkungen heutzutage nicht mehr ins Pflegeheim, sondern lieber in ihren vertrauten vier Wänden bleiben. Dies ist auch durchaus verständlich. Aber was ist, wenn dann doch mal etwas passiert?

Es gibt Smart Home Technologien, die Stürze oder andere ungewöhnliche Bewegungen registrieren und dann entweder automatisch Angehörige oder einen Arzt rufen.

Smart Home Geräte können außerdem so eingestellt werden, dass sie Personen an eine tägliche Medikamenteneinnahme erinnern oder daran, wichtige Übungen zu machen.

Mit IoT-Geräten Zeit und Energie sparen

Ebenfalls sehr nützlich am IoT ist die Tatsache, dass man damit sowohl Energie als auch Zeit sparen kann. Wem ist es nicht schon mal passiert, dass er das Haus verlassen hat und sich plötzlich nicht mehr sicher war, ob er das Licht ausgeschaltet hat. Dank Smart Home Technologie müsst ihr nicht extra nochmal nach Hause fahren, um nachzusehen, denn ihr könnt Lichtschalter ganz einfach von unterwegs aus steuern.

Ihr könnt aber auch einstellen, dass sich bestimmte Geräte von selbst ausschalten, falls sie über einen längeren Zeitraum keine Bewegung feststellen. So könnt ihr jederzeit mit
dem beruhigenden Gefühl das Haus verlassen, dass kein Gerät unnötig an sein wird, auch wenn ihr vielleicht etwas vergessen habt auszuschalten.

Die Schattenseite des IoT

So praktisch und hilfreich das IoT auch ist, so bringt es doch auch Nachteile mit sich. Jedes Geräte, das mit dem Internet verbunden ist, stellt nämlich ein potentielles Sicherheitsrisiko in Bezug auf Cyber-Kriminalität dar. Finden Hacker auch nur eine einzige Schwachstelle, so können sie dadurch in das ganze System eindringen. Im Allgemeinen lässt sich festhalten, je mehr internetfähige Geräte, desto mehr Angriffsfläche bietet sich für Cyber-Kriminelle.

Um trotzdem nicht auf den Komfort der Smart Home Technologie verzichten zu müssen, sollten gewisse Sicherheitsmaßnahmen beherzigt werden.

Wert auf sichere Passwörter legen

IoT Geräte richtig sicher machenEin Thema, über das mittlerweile eigentlich alle Bescheid wissen sollten, das aber von vielen immer noch vernachlässigt wird, ist der Passwortschutz. Die meisten Smart Home Geräte haben beim Kauf schon voreingestellte Passwörter. Diese sind aber in der Regel bei allen Geräten der Produktionsreihe gleich. Deshalb ist es wichtig, dass ihr nicht einfach dieses voreingestellte Passwort weiter verwendet, sondern in ein persönliches und sicheres Passwort ändert.

Alle Aktualisierungen durchführen

Auch für die Smart Home Technologie gibt es regelmäßig Updates, die Verbesserungen enthalten. Aber auch Sicherheitslücken werden durch diese aktualisierten Versionen häufig geschlossen. Das bedeutet, wenn ihr Updates nicht zeitnah durchführt, macht ihr euer System angreifbar für Hacker, die diese Schwachstellen möglicherweise schon entdeckt haben und schon Zeit hatten, damit zu experimentieren. Egal für welches eurer Geräte euch also ein Update angezeigt wird, installiert es so schnell wie möglich.

Nicht alle Geräte müssen von unterwegs aus gesteuert werden

Es gibt auch Smart Home Geräte, bei denen es gar nicht nötig ist, dass sie mit dem Internet verbunden sind, sondern es reicht völlig, wenn sie an das Heimnetzwerk angeschlossen sind. Überlegt euch also vorher, ob es Sinn macht, ein Gerät auch aus der Ferne steuern zu können. Wenn nicht, dann trennt es vom offenen Internet.

Eine weitere Möglichkeit wäre auch die Nutzung eines eigenen WLANs extra für die Smart Home Geräte. So können Hacker im Falle eines Angriffs nicht auf die Daten zugreifen, die sich auf dem PC befinden.

Sicherheit und Datenschutz dank VPN

Durch einen VPN-Dienst könnt ihr alle eure Geräte zuhause schützen. Eure Daten werden verschlüsselt und so optimal vor Fremdzugriffen geschützt. Außerdem seid ihr mit einem VPN anonym unterwegs, weil niemand eure persönliche IP-Adresse sieht. So braucht ihr euch auch keine Sorgen darüber machen, dass Webseiten ständig irgendwelche Daten über euch sammeln. Besonders praktisch, um alle eure Smart Home Geräte zu schützen ist ein VPN-fähiger Router.

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