Welchen Einfluss hat die Einrichtung auf den Immobilienwert?

Welchen Einfluss hat die Einrichtung auf den Immobilienwert?

Zahlreiche Städte und auch viele Wohngebiete erfreuen sich dank einer hohen Lebensqualität und der sich bietenden Möglichkeiten einer ständig steigenden Beliebtheit. Der Immobilienmarkt ist dort nach wie vor ein gefragtes Pflaster. Gerade bei kontinuierlich steigenden Mietpreisen wird die Nachfrage nach Wohneigentum immer größer. Dabei ist sowohl für Käufer als auch für Verkäufer der Immobilienpreis der entscheidende Punkt bei den Kaufverhandlungen. In diesem Zusammenhang wird oftmals der Einrichtung und Ausstattung besonderes Augenmerk gewidmet und dieser Aspekt bei der Preisgestaltung mit angeführt.
Dabei ist meistens nicht vollkommen klar, welche Einrichtungsmerkmale wertsteigernd sind und welche nicht. Ein Gutachter von Sprengnetter24 Immobilienbewertung kann ihnen hierbei weiterhelfen. Sie erhalten eine ausführliche Auskunft darüber, welche Ausstattung wirklich den Wert beeinflusst.

Welche Merkmale erhöhen den Immobilienwert

Entgegen einer sehr weit verbreiteten Meinung erfährt eine Immobilie z.B. keine Wertsteigerung durch eine maßgeschneiderte Einbauküche. Mag auch der Eigentümer Zeit und Mühe bei Auswahl und Kauf der Einbauküche investiert und seine Traumküche installiert haben – der Wert der Immobilie ist dennoch nicht wirklich gestiegen. Denn Einbauküchen verlieren kontinuierlich an Wert. Eine gut ausgestattete Einbauküche, die älter als 10 Jahre ist, hat faktisch keinen Einfluss mehr auf den Immobilienwert. Eine standardmäßige Ausstattung erhöht in der Regel den Immobilienwert nicht.

Anders ist es allerdings bei einer ganzheitlich gehobenen Ausstattung der betreffenden Immobilie. Eine hochwertige Ausstattung spiegelt sich im Kaufpreis sofort wider und trägt zur Wertstabilität bei. Natürlich erhöhen der gediegene Marmorboden im Bad oder das Echtholzparkett im Wohnzimmer deutlich den Immobilienwert. Ein solcher qualitativ hochwertiger Bodenbelag ist langlebig und erfährt mit den Jahren nur einen äußerst geringen Wertverlust. Gleiches gilt auch für einen Kamin und eine gut ausgestattete Küche, die kürzlich eingebaut wurde, beide erhöhen den Wert der Immobilie deutlich. Es gilt: Alter und Zustand der Ausstattungsmerkmale spielen eine zentrale Rolle bei der Wertermittlung.

Wertsteigernd sind in jedem Fall Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, denn jede Immobilie unterliegt im Lauf der Zeit einem gewissen Verschleiß und damit verbunden einer entsprechenden Wertminderung. Sinnvolle Maßnahmen sind zum Beispiel eine Verbesserung der Bausubstanz durch Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden oder der Austausch von veralteter Heizungstechnik gegen eine umweltfreundliche und energiesparende Heizung. Das spart nicht nur Kosten, es steigert den Wert der Immobilie erheblich. Auch durch eine Modernisierung der Außenwände, der Dachisolierung und der Sanitärausstattung erreicht man eine Wertsteigerung der Immobilie. Für Verkäufer kann es von Vorteil sein, selbst noch einmal zu investieren, um beim Kaufpreis eventuell noch einen Gewinn zu erzielen.

Es gibt nicht wenige Käufer, die ein fertig ausgestattetes Haus bevorzugen und nicht noch einmal selbst Renovierungsarbeiten übernehmen möchten. Allerdings lassen selbst kleine Verschönerungsarbeiten die Immobilie bei einem Verkauf anders wirken und können dabei helfen, die Räumlichkeiten besser zu präsentieren und den Verkauf entsprechend zu beschleunigen. Eine Erhöhung des Immobilienwertes kann dadurch allerdings nicht erreicht werden. Komplett möblierte und eingerichtete Häuser sowie Eigentumswohnungen werden immer gefragter, denn in unserer schnelllebigen und stressigen Zeit sind viele Interessenten beruflich so ausgelastet, dass ihnen keine Zeit für die Auswahl der Einrichtung bleibt und viele froh sind, in ein komplett fertiges Eigenheim umziehen zu können.