Verwaltung von Immobilien

Verwaltung von Immobilien

Vermieten klingt nach einer einfachen Geldquelle. Das ist er aber leider nicht. Theoretisch kauft man einmal eine Wohnung, die Mieteinnahmen können anschließend über Jahrzehnte einkalkuliert werden. Die Realität sieht aber anders aus: Mieter sind mit umfassenden Rechten ausgestattet, welche einen erheblichen Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Diesen stets rechtssicher im Griff zu haben, ist auch bei wenigen vermieteten Einheiten eine große Aufgabe. Dafür kann man sich einen auf Immobilienrecht spezialisierten Anwalt nehmen – oder man verwendet eine leistungsstarke Verwaltungssoftware.

Software für Vermieter

Es liegt auf der Hand, dass eine Ferien- oder Einliegerwohnung einfacher zu vermieten ist als eine Wohnanlage aus mehreren Mehrfamilienhäusern. Linear zur Renditesumme steigt der Verwaltungsaufwand. Zwar kann vieles, wie beispielsweise der Mietpreis pro Quadratmeter, pauschal ermittelt werden. Strom-, Heiz-, und Nebenkosten sind jedoch individuelle Parameter, die auf das jeweilige Mietverhältnis abgestimmt werden müssen. Händisch oder mit Office-Lösungen verliert der Vermieter hier schnell den Überblick. Nebenbei fordern die gegenwärtigen Gesetze auch eine stete Nachvollziehbarkeit der erhobenen Gebühren. Sonst macht sich der Vermieter schnell verklagbar und aus der erhofften renditeträchtigen Immobilie wird ein unangenehmer Klotz am Bein, dessen Renditeträchtigkeit den mit ihrem Arbeitsaufwand verbundenen Ärger nicht wert ist.

Was eine Verwaltungssoftware leisten muss

Neben der Kalkulierung der Monatsmiete und der Nebenkosten bietet eine hochwertige Verwaltungssoftware für den Verantwortlichen auch eine Reihe anderer wichtiger Funktionen an. Eine Alarm-Funktion bei einer ausbleibenden Mietzahlung steht hier am Anfang einer ganzen Reihe von Features, welche die Verwaltung einer Immobilie erheblich vereinfachen können. Eine leistungsfähige Verwaltungssoftware gliedert sich in die Bereiche “Stammdatenverwaltung”, “Buchhaltung”, “Zahlungsverkehr” und “Abrechnungen”. Diese Auswahl wird idealerweise durch weitere Funktionen ergänzt. Die “Stammdatenverwaltung” beinhaltet nicht nur die komplette Adressverwaltung von Mietern, Eigentümern und Dienstleistern. Auch eine komfortable Darstellung aller Immobilien ist heute in leistungsstarken Softwareprodukten problemlos lieferbar. Bei der Sparte “Buchhaltung” ist Rechtssicherheit das wichtigste Feature von allem. Eine moderne Verwaltungssoftware ist streng nach § 35a EStG (“Haushaltsnahe Dienstleistungen § 35a EStG”) und BGH-Urteil VIII ZR 1/06 (“BGH-Urteil VIII ZR 1/06”) konzipiert. Der “Zahlungsverkehr” leistet mit einer Vielzahl an automatisch erfassten und umgesetzten Ein- und Ausgängen einen permanenten Überblick über die aktuelle finanzielle Situation des Vermieters. Anbindungen wie “Aareal Account®” und “Ista Comfort®” erleichtern Electronic Banking und den Austausch von Heizkostendaten über das Internet erheblich. “Abrechnung” beinhaltet ebenfalls sehr viel mehr als eine Unterstützung für die jährliche Nebenkostenabrechnung: Eine gründliche Rentabilitätsanalyse, eine Erfassung der Gesamtabrechnung, eine Übersicht über die gebildeten Rücklagen oder ein Wirtschaftsplan sind Funktionen, die eine leistungsstarke Software bieten kann.

Angepasste Lösung für jeden

Immobilienbesitz ist ein Wachstumsgeschäft, welches idealerweise zu einer stetigen Vergrößerung des Bestandes an Mietobjekten führt. Mit preiswerten Lösungen stößt der Besitzer oder Verwalter eines Mietobjektbestandes schnell an die technischen Grenzen. Angesichts dessen, dass eine leistungsstarke Software für wenige hundert Euro zu haben ist, kann hier viel Effizienz erreicht werden.