Immobilien Anzeigen


Eigentümergemeinschaft

Eine Eigentümergemeinschaft existiert zumeist in einem Mehrfamilienhaus. Die Eigentümergemeinschaft hat Rechte und Pflichten, die sich außerhalb des reinen Wohneigentums, also der Eigentumswohnung bemerkbar machen. Das Teileigentum, Bruchteilseigentum und Sondereigentum gehört allen Wohnungseigentümern (siehe Teileigentum, Bruchteilseigentum, Sondereigentum, Eigentumswohnung in diesem Glossar). Die Gemeinschaft der Eigentümer ist verpflichtet, neben den Wohnungsnebenkosten anteilmäßig nach der jeweiligen Wohnungsgröße Betriebskosten ...

Staffelmiete

Die Staffelmiete ist eine im Mietvertrag oder Staffelmietvertrag bereits vorab festgelegte und vereinbarte Mietzahlung, die künftige, vertraglich geregelte Mietsteigerungen enthält. Die jährlichen Mietmehrzahlungen sind bereits vorab festgelegt, weshalb dem Mieter im voraus bekannt ist, wie hoch die Zahlungen jährlich ausfallen. Die Staffelmiete ist bei Wohnraum und Gewerberaum unterschiedlich festgelegt. Bei Wohnräumlichkeiten ist bestimmt, dass sich ...

Schönheitsreparaturen

Schönheitsreparaturen gelten als Instandsetzungsarbeit als Folge von Abnutzungen von Wohnraum. Die Schönheitsreparaturen von Mietwohnungen durch den Mieter gelten als häufiger Streitpunkt zwischen Vermieter und Mieter. Bauarbeiten in der Wohnung gelten nicht als vom Mieter auszuführende Schönheitsreparaturen. Gesetzlich ist jeder Mieter verpflichtet, innerhalb einer Frist Schönheitsreparaturen in der angemieteten Wohnung durchzuführen. Dies sollte bei Räumen des ...

Vollgeschoß

Die Definition eines Vollgeschosses unterliegt der jeweiligen Landesbauordnung. Laut bayrischer Bauordnung ist bei einer Mindestraumhöhe von 2,30 Metern von einem Vollgeschoß die Rede. Ein Vollgeschoß dient zumeist ausschließlich Wohnzwecken, also dauerhaften Aufenthalten. Ein Vollgeschoß erstreckt sich von der Fußbodenoberkante des Raumes bis zur Fußbodenoberkante des darüber liegenden Geschosses. Kellerräume müssen von ihrer Höhe 0.7 bis ...

Grundschuldbestellung

Eine Grundschuldbestellung beinhaltet nach § 1191 des Bürgerlichen Gesetzbuches, dass dem Gläubiger zu dessen Gunsten eine Belastung des Grundstückes erfolgte, eine Geldsumme gemäß der Höhe der zu erstattenden Grundschuld von dem Wert des Grundstückes auszuzahlen ist. Das kann durch den Verkauf des Grundstückes, aber auch durch Geldmittel aus anderen Quellen, wie zum Beispiel einem Sparbrief ...

Gewerbegebiet

Das Gewerbegebiet ist eine Form der verschiedenen Gebietsarten (siehe Baugebiete in diesem Glossar). Es ist ausschließlich für Gewerbegebäude ausgezeichnet und geeignet und unterscheidet sich von einem Wohn- und Gewerbemischgebiet. Ein reines Gewerbegebiet bietet den Gewerbetreibenden hinsichtlich der Bebauungsvorschriften mehr Kapazität als ein Mischgebiet. Gewerbegebiete werden extra für diese Nutzung ausgesucht. Sie befinden sich in ausreichendem ...

Gewährleistung

Die frühere Gewährleistung auf Baumängel wird heute als Verjährungsfrist für werkverträgliche Mängelansprüche bezeichnet. Die Frist, innerhalb dessen der Bauherr das Bauunternehmen für Baumängel haftbar machen darf, beträgt ab der Bauabnahme fünf Jahre beim BGB Vertrag und vier Jahre beim VOB Vertrag (siehe Verdingungsordnung für Bauleistungen in diesem Glossar). Die verkürzte Gewährleistungspflicht nach dem VOB Vertrag ...

Löschungsbewilligung

Dem Grundschuld oder Hypothekengläubiger, in der Regel ein Geldinstitut, steht gegenüber dem Schuldner oder Grundstückseigentümer ein Recht auf Löschung der im Grundbuch eingetragenen Grundpfandrechte zu, wenn die Darlehensrückzahlung durch den Grundstückseigentümer vollständig erfolgt ist (siehe Grundbuch, Grundpfandrechte in diesem Glossar). In der Regel handelt es sich nach der Tilgung von  Hypotheken und Darlehensschulden, die auf ...

Mietnebenkosten – Hausgeld

Die Mietnebenkosten setzen sich aus den Heiz und Betriebskosten zusammen. Ein Mieter zahlt durchschnittlich 2,74 Euro pro Quadratmeter für Heiz und Betriebskosten, das sind bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung etwa 3300 Euro pro Jahr an Zusatzkosten. Zu den Betriebskosten zählen Grundsteuer, Abwasser und Warmwasser, Kaltwasser, Heizung, Aufzug, Straßenreinigung, Hausreinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Versicherung, Hausmeister, Breitbandkabel ...

Baudenkmal

Baudenkmäler sind erhaltenswerte, alte Gebäude, die bestimmten Regelungen zu deren Erhalt unterliegen. Sie bieten gewisse steuerliche Vorteile bei umfangreichen Renovierungsmaßnahmen, der denkmalgeschützte Charakter des jeweiligen Gebäudes muß jedoch erhalten bleiben. Die Kosten von Renovierungsmaßnahmen, die den denkmalgeschützten Charakter eines Gebäudes erhalten sollen, können bis zu zehn Jahren mit bis zu 10% jährlich steuerlich abgesetzt werden, ...

Makler und Bauträgerverordnung (MaBV)

Die MaBV oder auch Makler und Bauträgerverordnung ist eine Verbraucherschutzsatzung und steuert die Geschäftsbeziehungen zwischen den Maklern, Kapitalanlagevermittlern, Bauträgern und Baubetreuern auf der einen Seite und den Kunden und Auftraggebern auf der anderen Seite. Zentraler Punkt der Satzung ist die Sicherung des Vermögens der Kunden und Auftraggeber. Dazu zählt auch die Datensicherung zugunsten der Auftraggeber. ...

Annuität

Die Annuität beschreibt die Höhe von Zinsen und Tilgungsraten während eines Jahres, die ein Schuldner an seinen Gläubiger zu zahlen hat. Es ist zu unterscheiden zwischen konstanter und variabler Annuität. Bei der konstanten Annuität zahlt der Schuldner jährlich einen gleich bleibenden Betrag, wodurch sich durch die konstante Tilgung der Darlehenssumme der Zinssatz kontinuierlich verringert. Somit ...

Eigenheimzulage, Baukindergeld

Die Eigenheimzulage ist eine staatliche Förderung zur Schaffung von privatem Wohneigentum. Sie wurde am ersten Januar 2006 ersatzlos gestrichen. Wurde das Objekt vor dem ersten Januar 2004 gebaut oder erworben, so belief sich die Höhe der Eigenheimzulage auf jährlich 5% der Herstellungskosten. Die jährliche Förderungsobergrenze betrug für Neubauten 2556 Euro und 1278 Euro für Altbauten. ...

Interkommunales Gewerbegebiet

Eine Kommune besteht aus mehreren Gemeinden. Wenn mehrere Gemeinden als Kommune oder mehrere Kommunen für die Schaffung neuer interkommunaler Gebiete zusammenarbeiten, handelt es sich um ein interkommunales Gewerbegebiet. Der Sinn so einer Zusammenarbeit liegt in der Schaffung neuer, effektiverer wirtschaftlicher Prosperität für die Kommune. Die Zusammenarbeit entschärft die Konkurrenzsituation zwischen den einzelnen Gemeinden, der Effekt ...

Wohnungsunternehmen

Ein Wohnungsunternehmen errichtet, bewirtschaftet und verwaltet Wohngebäude, es verkauft auch Immobilien. Die Verwaltung bezieht sich nicht nur auf eigens errichtete Gebäude, sondern auch auf andere Wohnkomplexe. Nach der Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes ist die Abgrenzung zwischen gemeinnützigen und freien Wohnungsunternehmen weggefallen. Kirchliche Wohnungsunternehmen haben aber weiterhin den gemeinnützigen Effekt in ihrer Tätigkeit auf dem Wohnungsmarkt verankert. ...

Sonderumlage

Eine Sonderumlage kann beispielsweise bei einer Eigentümergemeinschaft fällig werden, wenn für am Gemeinschaftseigentum vorzunehmende umfangreiche Renovierungen oder Reparaturen die Höhe der Instandhaltungsrücklage (siehe Instandhaltungsrücklage in diesem Glossar) nicht mehr ausreicht. Die Höhe einer Sonderumlage und der jeweilige Anteil der Eigentümer sind auf einer Eigentümerversammlung zu verabschieden und zu diskutieren. Eine Sonderumlage für Mietobjekte kann durch ...

Teilungserklärung

Nach § 8 Absatz 1 des Wohnungseigentumsgesetzes, kann ein Eigentümer sein Anteil am Grundstück einer Eigentumswohnanlage so aufteilen, dass seine Miteigentumsanteile am Sondereigentum (siehe Miteigentumsanteil, Sondereigentum in diesem Glossar) mit seinem Wohnungseigentum und seinem nicht zu Wohnzwecken geltenden Teileigentum verbunden sind, wenn das Wohnungseigentum und das Teileigentum nach § 8 Absatz2 des Wohnungseigentumsgesetzes in sich ...

Zinsfestschreibung

Bei der Zinsfestschreibung ist die Höhe des Zinssatzes für ein Darlehen für einen gewissen Teil der Laufzeit festgeschrieben. Ungeachtet von Leitzinsänderungen und Markschwankungen bleibt bei der Zinsfestschreibung der Zinssatz unberührt. Bei niedrigen Laufzinsraten, also bei einer geringen Guthabenverzinsung, sinkt auch der Darlehenszinssatz. Es empfiehlt sich deshalb, eine Zinsfestschreibung von beispielsweise Baudarlehen in einem gewissen Zeitraum ...

Erbpacht

Die Erbpacht ist ein nicht im Bürgerlichen Gesetzbuch und nicht in der Grundbuchordnung enthaltenes Recht aus dem 19. Jahrhundert. Das Erbpachtrecht wurde mit der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches dem landesrechtlichen Sektor zugeordnet und bedeutet eine Trennung zwischen dem Eigentum und der rechtlichen Pächternutzung (siehe Pacht in diesem Glossar). Die Erbpacht hat im Deutschland der heutigen ...

Kommunalabgaben

Kommunalabgaben sind an die jeweilige Gemeinde zu leistende Gebühren. Zu den Kommunalabgaben zählen die Verwaltungs- und Gemeindesteuern, wie zum Beispiel die Grundsteuer für eine Immobilie, die Gewerbesteuer, oder auch die Kirchensteuer und die Friedhofsgebühr.   Weitere Kommunalabgaben sind Müllgebühren, Abwassergebühren und Anliegerbeiträge (siehe Grundsteuer, Anliegerbeiträge in diesem Glossar). Müllgebühren sind Bestandteil der Betriebskostenrechnung. Kommunale Gebühren können ...

Umschuldung

Bei der Umschuldung werden laufende Kredite durch neue und zinsgünstigere Kredite einer anderen Bank ersetzt. Eine Umschuldung lohnt sich nur, wenn die Neudarlehenskosten einschließlich Zinsen deutlich geringer ausfallen, als das ursprüngliche Darlehen beim alten Kreditinstitut. Dabei sind insbesondere Notarkosten, Grundbuchkosten und mögliche Vorfälligkeitsgebühren zu beachten (siehe Vorfälligkeitsgebühren, Notar, Grundbuch in diesem Glossar). Bei der Immobilienfinanzierung ...

Reallast

Die Reallast ist ein dingliches Recht, für das ein Grundstück oder ein Grundstückseigentümer haftet. Reallasten können regelmäßige Abgaben und wiederkehrende Leistungen wie Erbbauzinsen, Kaufpreisrenten, als auch Naturalleistungen sein. Die Reallast ist im Grundbuch eingetragen und kann durch Grundstücksanbauerträge oder auch Mieteinnahmen eingelöst werden. Der Reallastbegünstigte kann auch der Eigentümer eines anderen Grundstückes sein. Der Eigentümer ...

Dingliches Wohnrecht

Das Wohnrecht ist ein auf eine bestimmte Person ausgestelltes, dingliches Recht. Es gilt als beschränkte, persönliche Dienstbarkeit und ist im Grundbuch eingetragen (siehe Grunddienstbarkeiten in diesem Glossar). Das Wohnrecht wird der berechtigten Person anstelle der Übertragung oder des Kaufes eingeräumt, es ist nicht zu entgelten. Mitunter gibt es aber Vereinbarungen darüber, dass sich der Wohnberechtigte ...

Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung ist neben der Zwangsverwaltung und der Zwangshypothek eine der drei Immobilienvollstreckungsarten und Möglichkeiten, wobei die Zwangsversteigerung wohl am häufigsten benutzt wird, um ausstehende Schuldforderungen einzutreiben. Auch für diese Maßnahme werden ein Vollstreckungstitel, ein vollstreckbares Urteil und ein Vollstreckungsbescheid benötigt. Am häufigsten wird die Zwangsvollstreckung durch Geldinstitute und Banken durchgeführt, deren Kredite durch den ...

Zurückbehaltungsrecht

Nach § 320 des Bürgerlichen Gesetzbuches, steht es einem Mieter nach erfolgter Aufforderung des Vermieters, einen erheblichen Mangel in der Wohnung zu beseitigen zu, die Miete einzubehalten, wenn der Vermieter der Aufforderung nicht nachgekommen ist. Dieses Zurückbehaltungsrecht berechtigt den Mieter, die Miete oder einen Teil der Miete so lange zurückzuhalten, bis der Vermieter seiner Reparatur ...

Mietspiegel

Das bürgerliche Gesetzbuch empfiehlt Gemeinden, einen Mietspiegel zu erstellen, dieser richtet sich nach der marktüblichen Vergleichsmiete und soll alle zwei Jahre aktualisiert werden. Der Mietspiegel hat Vorteile für Mieter und Vermieter. Ist der Mietpreis zu hoch angesetzt, kann sich der Mieter auf die im Mietspiegel angegebene Vergleichsmiete berufen, umgekehrt kann sich der Vermieter bei einer ...

Eigentumswohnung

Die Eigentumswohnung ist ein in sich abgeschlossener Wohnbesitz innerhalb eines Mehrfamilienhauses. Sie bezeichnet das reine Wohneigentum, während das so genannte Teileigentum zu einem gewissen Miteigentumsanteil dem jeweiligen Wohnungseigentümer zugeschrieben wird (siehe Abgeschlossenheit, Miteigentumsanteil, Teileigentum in diesem Glossar). Der Begriff Eigentumswohnung ist in der Wohnungswirtschaft nicht mehr sehr gebräuchlich, es wird zwischen Wohnungseigentum und dem Teileigentum ...

Bewirtschaftungskosten

Bewirtschaftungskosten sind Regelkosten, die sich aus der laufenden Inbetriebnahme einer Immobilie ergeben. Dazu zählen Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, Abschreibungen (siehe Abschreibungen in diesem Glossar) und das Mietausfallwagnis. Bewirtschaftungskosten sind Bestandteil der zu ermittelnden Kostenmiete (siehe Kostenmiete in diesem Glossar), und werden somit anteilmäßig zu gewissen Teilen zu der reinen Mietzahlung hinzuaddiert. Bei einem Eigentümer, der seine ...

Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage ist ein Begriff aus dem Steuerrecht. Sie stellt einen Richtwert für die Berechnung einer Steuer dar. Bei der Berechnung der Erbschaft und Schenkungssteuer von Häusern und Grundstücken stellt beispielsweise der Grundbesitzwert von Immobilien die Bemessungsgrundlage dar. Der Grundbesitzwertermittlung werden der gängige Verkehrswert, der Einheitswert und der Bodenrichtwert zugrunde gelegt (siehe Verkehrswert, Einheitswert, Bodenrichtwert ...

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan schafft Baurechte für die Eigentümer eines zu bebauenden Grundstückes, die im Bewilligungsbereich des Planes liegen. Es ist zu unterscheiden zwischen einem einfachen und einem qualifizierenden Bebauungsplan. Ein qualifizierender Bebauungsplan enthält Bestimmungen über die bauliche Nutzung (siehe Baugebiete in diesem Glossar),  die Grundstücksflächen und die verkehrsrelevante, örtliche Infrastruktur. Ein Bebauungsplan, der diese Punkte nicht ...

Bausparsumme – Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ist eine sichere, konventionelle Geldanlage zur Verwirklichung der Eigenheimfinanzierung, oder bei Vorhandensein eines Eigenheimes, um dieses mit der zuteilungsreifen Bausparsumme zu modernisieren. Er ist in der Regel ein Bestandteil der Baufinanzierung. Für den Abschluss eines Bausparvertrages wird eine Abschlussgebühr für den Bausparer fällig, die mit den monatlichen Einzahlungsraten getilgt wird.  Der Bausparer zahlt ...

Bauvoranfrage

Die Bauvoranfrage klärt schnell und unbürokratisch nach wenigen Wochen, ob das Bauvorhaben umgesetzt werden kann. Dies erfolgt nach Genehmigung der Baubehörde durch den Bauvorbescheid. Der Bauplan ist mit dem Bauantrag durch einen am Bauvorhaben beteiligten Bauingenieur oder Architekten einzureichen. Die baubeschreibenden Unterlagen sind zumeist ein Lageplan (siehe Begriff Lageplan in diesem Glossar),  statistische Werte, Zeichnungen ...

Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen fallen an, wenn das Baudarlehen nicht in der vereinbarten Zeit für das Bauvorhaben abgerufen und verwendet wird. Sie werden durch das Geldinstitut erhoben, das den Baukredit bewilligt hat. Bereitstellungszinsen gelten als Finanzierungsnebenkosten. Die Kulanzzeitfristen sind von Geldinstitut zu Geldinstitut unterschiedlich. Manche Kreditgeber verlangen bereits einen Monat nach Überschreitung der eigentlichen Inanspruchnahme des Baukredites Zinsen, ...

Grundbuchauszug

Ein Grundbuchauszug ist vom Grundbuchamt anzufertigen und ist eine beglaubigte Abschrift des Grundbuchblattes, auf dem alle eigentümerrechtlichen Eintragungen und Belastungen vermerkt sind, die das Grundstück betreffen. Der Besitzer mehrerer Grundstücke kann verfügen, dass sämtliche seine Grundstücke betreffenden und beim Grundbuchamt vermerkten Eintragungen auf einem Grundbuchblatt vermerkt sind (siehe Grundbuch, Grundbuchamt in diesem Glossar). Hierbei handelt ...

Sachwert

Der Sachwert stellt den Wert eines Bewertungsgegenstandes im Rahmen eines Sachwertverfahrens dar. Die Herstellungskosten eines Sachwertes ergeben den Herstellungswert. Per Gutachten wird versucht, die Differenz zwischen Herstellungswert und Verkehrswert eines Sachwertes auszugleichen. Auf Immobilien bezogen, erfolgt die Sachwertfeststellung durch die Ermittlung des Bodenwertes und des Immobilienwertes (siehe Bodenwert, Verkehrswert  in diesem Glossar). Beide Werte ergeben ...

Wohnungseigentumsgesetz

Das Wohnungseigentumsgesetz erlangte nach dem II. Weltkrieg Beachtung. Da es erst nach dem Krieg üblich wurde, Wohnungseigentum oder Teileigentum für mehrere Eigentümer in Mehrfamilienhäusern zu schaffen. Das am 15.03.1951 geschaffene Wohnungseigentumsgesetz schaffte die rechtliche Grundlage für die Regelung der gemeinsamen Kosten und Lasten sowie das Sonder und Teileigentum einer so genannten Wohnungseigentümergemeinschaft. Es regelt ferner ...

Kostenmiete

Die Kostenmiete ist die Höchstmiete, die bei mit öffentlichen Mitteln gefördertem Wohnraum erhoben werden kann. Grundlage ist das II. Wohnungsbaugesetz, dass die öffentliche Wohnraumförderung regelt. Die Kostenmiete setzt sich aus den Kapitalkosten und Bewirtschaftungskosten der jeweiligen Wohnung zusammen. Die Bewirtschaftungskosten sind Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, Abschreibungen (siehe Abschreibung in diesem Glossar) und das Mietausfallrisiko. Die Kapitalkosten ...

Baurecht

Das Baurecht oder Bauplanungsrecht umfasst Ausnahmegenehmigungen, die Erleichterungen bei Bauherren und Gemeinden in der Umsetzung ihrer jeweiligen Baupläne bedeuten können. Auch in der Baunutzungsordnung finden sich Ausnahmegenehmigungen hinsichtlich der verschiedenen Baugebietsarten (siehe Baunutzungsverordnung, Baugebiete in diesem Glossar). Das Baurecht regelt im Allgemeinen die Art der Bebauung und der für die jeweiligen Baugebiete vorgesehenen Arten der ...

Mietkaution

Die Mietkaution ist eine Form der Sicherheitsleistung, die der Vermieter zum Anfang eines Mietverhältnisses verlangen kann. Die Kaution darf im Höchstfall drei Monatsmieten der Grundmiete ohne Betriebskosten betragen. Die Kaution kann in drei Monatsraten geleistet werden. Die erste Rate ist zu Beginn des Mietverhältnisses zu leisten. Der Vermieter legt das Geld der Kautionszahlung auf einem ...

Tilgungsaussetzung

Die Tilgungsaussetzung ist eine Form der Baufinanzierung. Der Kredit wird nicht herkömmlich in Zinsen und Tilgungsraten zurückgezahlt, sondern die Tilgung wird vorläufig eingestellt. Die Tilgungsaussetzung kann eine profitable Form der Baufinanzierung sein, es ist jedoch darauf zu achten, ab einem gewissen Zeitpunkt die Tilgung per Sondertilgungsrate in verschiedenen Tilgungsschritten oder in einer Summe vornehmen zu ...