Maklercourtage

Maklercourtage

Die Maklercourtage oder auch Maklerprovision ist nach § 652 des Bürgerlichen Gesetzbuches die Gebühr des Immobilienmaklers für den Abschluss oder für die Vermittlung eines Vertrages. In der Regel ist das ein Kauf oder Mietvertrag für ein zu bewohnendes Objekt. Die Erhebung einer Maklerprovision ist nur statthaft, wenn die Tätigkeit des Maklers unmittelbar mit dem Zustandekommen eines Vertrages zusammenhängt. Es ist nicht statthaft, eine Courtage nur für besichtigten Wohnraum, Sichtung von Mietverträgen, sowie für die Anfertigung und Aushändigung von Wohnungsexposees zu erheben. Die Höhe der zu erhebenden Provisionen ist bundesweit nicht einheitlich geregelt. In Bayern erhebt ein Makler beispielsweise bis zu 3,48% inklusive Mehrwertsteuer als Courtage beim Kauf einer Immobilie. Die Prozentangaben beziehen sich auf den Anteil des notariellen Kaufpreises einer Immobilie, die der Makler als Provision erhebt. Beim Abschluss eines Mietvertrages für eine Wohnung sind es bis zu 2,32 Monatsmieten inklusive Mehrwertsteuer, während bei einer Anmietung einer gewerblich genutzten Immobilie bis zu 3,48 Monatsmieten inklusive Mehrwertsteuer fällig werden (siehe Makler, Makleralleinauftrag, MaBV in diesem Glossar).

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