Immobilienfonds
Immobilienfonds sind eine Anlageform. Es ist zwischen dem geschlossenen und offenen Immobilienfond zu unterscheiden. Geschlossene Immobilienfonds sind das Finanzvermögen einer Gesellschaft. Das Finanzvermögen wird ausschließlich zum Erwerb von Immobilien verwendet. Investoren kaufen Anteile an dem Fond, bis die Höhe der festgelegten Finanzierungssumme erreicht ist. Bei Erreichung der Summe ist ein weiterer Ankauf von Anteilen nicht mehr möglich, daher wird der Fond dann geschlossen. Der Zweck geschlossener Immobilienfonds liegt in der Ausnutzung von Steuervorteilen, erwirtschafteten Gewinnen durch Mieteinnahmen und Wertsteigerungen. Der Anleger wird steuerlich wie ein Immobilieneigentümer behandelt. Rechtlich ist ein geschlossener Immobilienfond eine Kommanditgesellschaft oder eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Offene Immobilienfonds sind im Gegensatz zu geschlossenen Fonds kein Immobilieninvestment, sondern eine Wertpapieranlage. Dabei erwirbt eine Anlagegesellschaft Immobilien und verkauft diese hinterher gewinnbringend. Die Gewinne erwirtschaften sich aus der Immobilienwertsteigerung und der Mieteinnahmen. Der offene Immobilienfond ist weder in der Anzahl der Anleger noch in der Höhe des Fondsvolumens begrenzt, darin begründet sich die Bedeutung und Bezeichnung des offenen Immobilienfonds.
Schau mal:
- Die Immobilienfonds trotzen der Finanzkrise Geschlossene Immobilienfonds immer sind noch ein...
- Spekulationsgewinn Ein Spekulationsgewinn entsteht innerhalb von Spekulationsgewinnen....
- Baugrundstücke in München und Umgebung Bayern liegt als Freistaat zum einen...
- Immobilienmarkt in Deutschland 2011 Immobilienmarkt in Deutschland boomt Trotz der...
- Liegenschaftszins Der Liegenschaftszins ist der Zinssatz, mit...
- Immobilienbewertung Der Verkehrswert oder auch der Marktwert...