Abschreibung (degressiv)
Bei der degressiven Abschreibung wird auf die Immobilienwirtschaft bezogen der eher niedrigen oder fallenden steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten Rechnung getragen. Das ist der Fall, wenn ein Wohngebäude schon nach wenigen Jahren durch schnell schlechter werdende Gebäudesubstanz seine Nutzungsqualität rapide verringert. Die Dauer der Gesamtnutzung oder die Gesamtnutzzeit nimmt dabei unverhältnismäßig schnell ab. Hinsichtlich der anzusetzenden Miethöhe, muss der Vermieter der damit eingeschränkten Wohnqualität Rechnung tragen und eine Regulierung in Erwägung ziehen. Die Miethöhe ist zu regulieren, auch wenn die Höhe der Abschreibungsmöglichkeiten durch die in kurzem Zeitraum abnehmende Wohnqualität eher degressiv, also fallend ist (siehe auch Abschreibung (linear in diesem Glossar).
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