Hausbau: Verschiedene Ausbaustufen eines Hauses

Hausbau: Verschiedene Ausbaustufen eines Hauses

Der Bau des eigenen Hauses ist nicht nur eine spannende Zeit, sondern auch eine Phase der ständigen Kostenkontrolle. Da das Bauen ist eine bedeutende Investition ist, sorgt haus-xxl.de dafür, dass alle Bauherren von einem auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtetem Konzept profitieren. Das eigene Haus ist meist eine Anschaffung auf Lebenszeit und darüber hinaus. Sein Bau soll Freude bereiten und vielen unterschiedlichen Menschen den Weg zu den eigenen vier Wänden ebnen. Möglich ist dies nicht zuletzt durch verschiedene Ausbaustufen eines Hauses. Oft fällt dabei der Begriff Muskelhypothek. Er bedeutet, dass die Bauherren entsprechend ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten verschiedene Arbeiten am eigenen Haus selbst ausführen. Für den gelernten Heizungsmonteur können dies die technischen Anlagen sein und für den Tischler der Einbau der Fenster. All diese Dinge helfen nicht nur, die Baukosten zu reduzieren. Oftmals sind es auch gerade die selbst ausgeführten Arbeiten, auf die die Bauherren später ganz besonders stolz sind.

Welche Ausbaustufen gibt es beim Hausbau?

Verschiedene Hausanbieter haben ihr eigenes System entwickelt, mit dem sie ihren Bauherren den Hausbau in verschiedenen Ausbaustufen ermöglichen. Gängig sind dabei vor allem

  • das Ausbauhaus,
  • Ausbau plus Technik,
  • schlüsselfertiges Haus
  • sowie bezugsfertiges Haus.

Das Ausbauhaus beinhaltet meist alle Arbeiten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Bauhülle komplett umschlossen ist. Dazu gehören alle Architekten- und Genehmigungsleistungen, die Gründung und der Rohbau, das Dach sowie alle Fenster und Außentüren. Der Bau ist dicht und alle Innenausbauarbeiten sowie den Außenputz übernehmen die Bauherren selbst.

Ausbau plus Technik bedeutet, dass das fertiggestellte Ausbauhaus vom Hausanbieter auch mit sämtlicher Technik ausgerüstet wird. Dazu gehören die Heizungs- und Sanitäranlage sowie die Elektroinstallation. In Zeiten innovativer Techniken können darin selbstverständlich auch Datenverkabelungen oder beispielsweise eine Solaranlage enthalten sein.

Schlüsselfertig übergibt der Hausanbieter ein Haus, wenn nur noch Details der Inneneinrichtung von den Bauherren in Eigenregie ausgeführt werden. Dazu gehören vor allem die Fußbodenbeläge, Malerarbeiten und Fliesenlegerarbeiten.

Bezugsfertige Übergabe bedeutet, dass auch alle vorher genannten Arbeiten durch den Hausanbieter ausgeführt worden sind. Der Möbeltransport kann kommen und die Bauherren übernehmen nur noch Dekorationsarbeiten und die Platzierung der Inneneinrichtung.

Sind die Ausbaustufen festgeschrieben?

Zu jedem Hausbau gehört eine eindeutig formulierte Bau- und Leistungsbeschreibung. In der Beratungs- und Planungsphase werden die Bauherren mit ihrem Hausanbieter festlegen, welche der Ausbaustufen auf dem Weg zum eigenen Haus sie in Anspruch nehmen wollen. Dieser Leistungsumfang wird in besagter Bau- und Leistungsbeschreibung eindeutig festgelegt. Er beinhaltet jedoch kein starres Konzept, indem die Bauherren beispielsweise beim Ausbauhaus zum Verlegen des Estrichs verpflichtet werden. Diese Dinge sind verhandelbar, sodass die Bauherren nicht Arbeiten übernehmen müssen, zu denen sie nicht befähigt sind.
Andererseits sollten sich alle Bauherren ihrer übernommenen Muskelhypothek bewusst sein. Sie stellt kräftezehrende Anforderungen neben dem Beruf und der Familie. Mit der realistisch gewählten Ausbaustufe wird jedoch das Traumhaus bald Wirklichkeit.