Gewerbeimmobilien als Kapitalanlage

Gewerbeimmobilien als Kapitalanlage

Wer mit dem Gedanken spielt, in Immobilien zu investieren, hat vielleicht auch selbst einmal darüber spekuliert, Gewerbeimmobilien zu kaufen. Grundsätzlich gibt es mehrere Arten von Immobilien, die man erwerben kann: Einerseits sind dies Gebäude wie Ein- oder Mehrfamilienhäuser, die sich als Wohnobjekte vermieten lassen, andererseits Gewerbeimmobilien, die für Büroräume, Geschäfte, Fabrik- oder Lagerhallen gedacht sind. Eine große Auswahl an Gewerbeimmobilien und hilfreiche Marktinformationen findet man bei der Jones Lang LaSalle GmbH in Frankfurt.

Wie jede Art des Immobilien-Investments gibt es auch bei der Kapitalanlage in Gewerbeimmobilien sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein klarer Vorteil sind beispielsweise die vielen vertraglich zugesicherten Einnahmen, mit denen ein Vermieter bereits über mehrere Jahre im Voraus sicher rechnen kann. Das ist so, weil Gewerbeimmobilien in der Regel direkt über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren vermietet werden. Die Fluktuation, wie bei privat genutzten Wohnhäusern, ist hier deutlich geringer, da der Mieter bei diesen innerhalb von drei Monate kündigen kann. Vor allem Unternehmen erwägen jedoch nur sehr selten einen Umzug in ein anderes Gebäude.

Ebenfalls vorteilhaft ist die Tatsache, dass äußere Einflüsse meist gar keinen Einfluss auf Gewerbeimmobilien haben. So gäbe es bei der Nutzung eines Bürogebäudes absolut keine Probleme, wenn sich beispielsweise eine Mülldeponie in unmittelbarer Nähe befinden würde – bei Mehrfamilienhäusern ist dies jedoch meist ein Ausschlusskriterium für die meisten. Weiterhin lässt sich bei der Investition in ein gewerblich genutztes Gebäude eine beachtenswerte Rendite erzielen, selbst steuerliche Vorteile sind drin.
Dennoch: Der Besitzer kann nicht unbedingt im Voraus kalkulieren, in welchem Umfang bzw. Ausmaß die Immobilie letzten Endes genutzt wird. Bei einem normalen Bürohaus ist es zu Beginn der Vermietung oft ungewiss, wann und ob alle Räumlichkeiten vermietet sein werden. Jeder kennt das Bild hochmoderner Bürogebäude in Städten, die oft jahrelang leer stehen.

Immobilien als sinnvolle Kapitalanlage – auch als private Wohnräume?

Letzten Endes ergibt sich daraus, dass bei der Vermietung einer Gewerbeimmobilie ein viel höheres unternehmerisches Risiko besteht, als bei einem vermieteten Mehrfamilienhaus. Allein deshalb, weil man meist viel schneller einen neuen Mieter für eine freigewordene Wohnung findet, als ein neues Unternehmen für Büroräume, rentiert es sich, das Gebäude sorgfältig auszuwählen.
Es gibt viele Immobilien, vor allem in Innenstädten, die sich sowohl für die gewerbliche als auch private Nutzung eignen. Altbauten haben beispielsweise häufig den Vorteil, dass die Räume großzügig geschnitten und hell sind: Sie wären für Unternehmen wie zum Beispiel Arztpraxen, Anwaltskanzleien oder Werbeagenturen ein idealer Standort.

Gleichzeitig gibt es aber natürlich auch Menschen, die gerne in solchen Räumlichkeiten leben – erst recht, wenn diese sich in einer zentralen Lage befinden. Immobilienkäufer, die also bei der Vermietung auf Nummer sicher gehen wollen, wählen das entsprechende Gebäude clever aus, sodass die Chance auf eine volle Mietauslastung so hoch wie möglich ist. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen: Gewerbeimmobilien sind nach wie vor eine sinnvolle Kapitalanlage, über die man durchaus einmal nachdenken sollte.

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