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Mietvertrag

Nach §§ 549-577 a des Wohnungsmietrechtes, ist der Mietvertrag so definiert, dass sich der Mieter für die Bereitstellung der zu bewohnenden oder zu nutzenden Räumlichkeiten verpflichtet, die vereinbarte Miete am ...

Mieterhöhung

Die Mieterhöhung ist die Neufestlegung einer Miete, die betragsmäßig über der vorherigen Miete liegt. Nach § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches, darf die nach der Mieterhöhung festgesetzte Miete nicht über der ...

Staffelmiete

Die Staffelmiete ist eine im Mietvertrag oder Staffelmietvertrag bereits vorab festgelegte und vereinbarte Mietzahlung, die künftige, vertraglich geregelte Mietsteigerungen enthält. Die jährlichen Mietmehrzahlungen sind bereits vorab festgelegt, weshalb dem Mieter ...

Schönheitsreparaturen

Schönheitsreparaturen gelten als Instandsetzungsarbeit als Folge von Abnutzungen von Wohnraum. Die Schönheitsreparaturen von Mietwohnungen durch den Mieter gelten als häufiger Streitpunkt zwischen Vermieter und Mieter. Bauarbeiten in der Wohnung gelten ...

Mietnebenkosten - Hausgeld

Die Mietnebenkosten setzen sich aus den Heiz und Betriebskosten zusammen. Ein Mieter zahlt durchschnittlich 2,74 Euro pro Quadratmeter für Heiz und Betriebskosten, das sind bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung ...

Zurückbehaltungsrecht

Nach § 320 des Bürgerlichen Gesetzbuches, steht es einem Mieter nach erfolgter Aufforderung des Vermieters, einen erheblichen Mangel in der Wohnung zu beseitigen zu, die Miete einzubehalten, wenn der Vermieter ...

Mietspiegel

Das bürgerliche Gesetzbuch empfiehlt Gemeinden, einen Mietspiegel zu erstellen, dieser richtet sich nach der marktüblichen Vergleichsmiete und soll alle zwei Jahre aktualisiert werden. Der Mietspiegel hat Vorteile für Mieter und ...

Mietkaution

Die Mietkaution ist eine Form der Sicherheitsleistung, die der Vermieter zum Anfang eines Mietverhältnisses verlangen kann. Die Kaution darf im Höchstfall drei Monatsmieten der Grundmiete ohne Betriebskosten betragen. Die Kaution ...

Wohnberechtigungsschein

Der Wohnberechtigungsschein ist eine von Amts wegen ausgestellte Bescheinigung, mit der ein Mieter nachweisen kann, dass er berechtigt ist, aufgrund seines niedrigen Einkommens eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Sozialwohnung zu ...

Mietpreisbindung

Die Mietpreisbindung ist im Rahmen der mit öffentlichen Mitteln bezuschussten Vermietung Pflicht. Sie richtet sich nach der so genannten Bewilligungsmiete. Liegt die Realmiete oder Kostenmiete über der Bewilligungsmiete, muss die ...

Wertermittlung - Rohertrag

Bei der Wertermittlung oder dem Rohertrag handelt es sich um die zu erzielende Nettokaltmiete einer Immobilie. Die Nettokaltmiete sollte den ortsüblichen Marktverhältnissen entsprechen. Ist das nicht der Fall, dient als ...

Vermieterpfandrecht

Nach §§ 562 des Bürgerlichen Gesetzbuches, hat der Viermieter bei Nichtzahlung der Mieter ein Pfandrecht gegenüber den beweglichen Gegenständen des Mieters in der angemieteten Wohnung. Bei Auszug des Mieters, darf ...

Miteigentum - Miteigentumsanteil

Nach §1 Absatz 2 und 3 des Wohnungseigentumsgesetzes, ist Teileigentum, Miteigentum oder Wohnungseigentum unverrückbar mit einem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum verbunden. Das Teileigentum, Miteigentum oder Sondereigentum (siehe Sondereigentum in diesem ...

Abstandszahlung

Als Abstandszahlung werden Zahlungsanweisungen bezeichnet, die von einem zukünftigen Mieter oder Eigentümer einmalig  an den bisherigen Mieter, Vermieter oder Eigentümer für den überlassenen Wohnraum zu leisten sind. Eine Ablöse dagegen ...

Wohngeld, Mietzuschuss

Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss, der als Mietzuschuss für bedürftige Mieter und als Lastenzuschuss für berechtigte  Eigenheimbesitzer bewilligt wird. Die Zahlung von Wohngeld hängt von der Anzahl der Familienangehörigen ...

Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete ist nach § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Richtmiete bei Mieterhöhungen und Neuvermietungen. Als Maßstab dienen in den letzten vier Jahren vereinbarte Mieten oder Mietanpassungen die in einem ...

Mieter

Ein Mieter geht ein Mietverhältnis mit einem Vermieter per Mietvertrag ein. Der Mietvertrag regelt die Pflichten und Rechte eines Mieters. Zu den Pflichten eines Mieters gehört die regelmäßige Zahlung der ...

Wohnnebenkosten, Hausgeld

Die Wohnnebenkosten sind nicht mit den üblichen Mietnebenkosten zu verwechseln (siehe Mietnebenkosten in diesem Glossar). Wohnnebenkosten treten bei Wohneigentum abgesehen von den monatlichen Stromzahlungen in vielerlei Fällen vierteljährlich auf und ...

Untermieter

Bei einer Untervermietung, muss der Hauptmieter den Vermieter von der Untervermietung vorab in Kenntnis setzen. Ohne das Einverständnis des Vermieters kann keine Untervermietung durch den Hauptmieter erfolgen, es sei denn, ...

Mietausfallwagnis

Bereitsteller oder Vermieter von mit öffentlichen Geldern unterstützten Wohnungen oder Sozialwohnungen dürfen lediglich die Kostenmiete (siehe Kostenmiete in diesem Glossar) erheben, also den Faktor, der tatsächlich die Ausgaben des Vermieters ...

Zeitmietvertrag

Beim Zeitmietvertrag ist zwischen einem Mietvertrag ohne Verlängerungsklausel und einem Zeitmietvertrag mit dem Hinweis auf eine Verwendungsabsicht des Vermieters nach seinem Ablauf zu unterscheiden. Der Mietvertrag ohne Verlängerungsklausel ist bei ...

Mietminderung

Da der Vermieter verpflichtet ist, seine vermieteten Räumlichkeiten während der gesamten Mietdauer in einem zulässig bewohnbarem Zustand zu erhalten, ist der Mieter berechtigt, Mietminderungen vorzunehmen, wenn die Wohntauglichkeit der Wohnung ...