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Ein Pachtvertrag organisiert das Rechtsverhältnis zwischen dem Eigentümer und Pächter. Im Gegensatz zum normalen Mietverhältnis, darf der Pächter zum Beispiel in Kleingärten durch den Anbau von Obst und Gemüse diesen ...
Die Eigentümergrundschuld ist für den Eigentümer eines Grundstückes eine Möglichkeit der im Grundbuch eingetragenen Grundschuld, um zu einem späteren Zeitpunkt eine Belastung des Objektes eingehen zu können. Bei eingetragener Grundschuld ...
Das Grundbuchamt hat seinen Sitz beim jeweils zuständigen Amtsgericht und ist eine Einrichtung der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die die Grundbücher führt. Das Grundbuch wird über die Grundbuchordnung geführt. Hinsichtlich der Führung ...
Eine Baubeschreibung ist Bestandteil einer Bauvorlage und bei der Bauaufsichtsbehörde vorzulegen. Der jeweilige Umfang der Unterlagen wird durch die jeweilige, ländereigene Bauvorlagenverordnung bestimmt. Zur Baubeschreibung sind alle Details des Bauvorhabens ...
Der Bauwich ist der in Norddeutschland ehemals gebrauchte Begriff für die heutigen ländereigen geregelten Abstandsflächen (siehe Begriff Abstandsflächen in diesem Glossar). Dieser Begriff wird heute nur noch in Niedersachsen verwendet ...
Eine Eigentümergemeinschaft existiert zumeist in einem Mehrfamilienhaus. Die Eigentümergemeinschaft hat Rechte und Pflichten, die sich außerhalb des reinen Wohneigentums, also der Eigentumswohnung bemerkbar machen. Das Teileigentum, Bruchteilseigentum und Sondereigentum gehört ...
Die frühere Gewährleistung auf Baumängel wird heute als Verjährungsfrist für werkverträgliche Mängelansprüche bezeichnet. Die Frist, innerhalb dessen der Bauherr das Bauunternehmen für Baumängel haftbar machen darf, beträgt ab der Bauabnahme ...
Nach § 8 Absatz 1 des Wohnungseigentumsgesetzes, kann ein Eigentümer sein Anteil am Grundstück einer Eigentumswohnanlage so aufteilen, dass seine Miteigentumsanteile am Sondereigentum (siehe Miteigentumsanteil, Sondereigentum in diesem Glossar) mit ...
Das Wohnrecht ist ein auf eine bestimmte Person ausgestelltes, dingliches Recht. Es gilt als beschränkte, persönliche Dienstbarkeit und ist im Grundbuch eingetragen (siehe Grunddienstbarkeiten in diesem Glossar). Das Wohnrecht wird ...
Die Bemessungsgrundlage ist ein Begriff aus dem Steuerrecht. Sie stellt einen Richtwert für die Berechnung einer Steuer dar. Bei der Berechnung der Erbschaft und Schenkungssteuer von Häusern und Grundstücken stellt ...
Das Wohnungseigentumsgesetz erlangte nach dem II. Weltkrieg Beachtung. Da es erst nach dem Krieg üblich wurde, Wohnungseigentum oder Teileigentum für mehrere Eigentümer in Mehrfamilienhäusern zu schaffen. Das am 15.03.1951 geschaffene ...
Das Baurecht oder Bauplanungsrecht umfasst Ausnahmegenehmigungen, die Erleichterungen bei Bauherren und Gemeinden in der Umsetzung ihrer jeweiligen Baupläne bedeuten können. Auch in der Baunutzungsordnung finden sich Ausnahmegenehmigungen hinsichtlich der verschiedenen ...
Das Dauerwohnrecht ist eine im Wohnungseigentumsrecht vermerkte Dinglichkeit des Wohnungsnutzers, eine Wohnung dauerhaft zu bewohnen (§ 31 Abs. 1 WEG). Das Recht der Wohnungsnutzung ist als Grundstücksbelastung des Wohnungseigentümers eingetragen ...
Eine Geschoßflächenzahl ist eine von verschieden angelegten Satzungen zur Maßbestimmung einer erlaubten baulichen Nutzungsdichte im Verhältnis zur Grundstücksgröße im Rahmen eines Bebauungsplanes (siehe Bebauungsplan in diesem Glossar) Die Geschoßflächenzahl oder ...
Das Wegerecht wird durch eine Grunddienstbarkeit eingeräumt (siehe Grunddienstbarkeit in diesem Glossar). Durch das eingeräumte Wegerecht wird beispielsweise einem anderen Eigentümer das Recht zugestanden, Teile des Grundstückes zu begehen oder ...
Die Baunutzungsverordnung ist eine auf Gemeinden bezogene Ergänzung zum Baugesetzbuch. Da die Gemeinden für die Bauplanung zuständig sind, ist die Baunutzungsverordnung ein Plankonzept über die bauliche Nutzung der in der ...
Die Eigentumsrechte an einem Grundstück können mehreren Personen gehören und zustehen, in diesem Fall ist von einem Bruchteilseigentum zu sprechen. Dabei gehört nicht jedem Eigentümer des Grundstücks ein realer, sondern ...
Nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen oder auch nach der VOB werden Bauverträge geregelt. Der wichtigste Punkt bei der Verdingungsordnung für Bauleistungen ist die Gewährleistungsdauer für Bauten und Neubauten. Die Gewährleistungsdauer ...
Eine Vormerkung sichert nach § 883 Bürgerliches Gesetzbuch einen eintretenden Rechtsanspruch oder eine eintretende Aufhebung eines Rechtsanspruches im Grundbuch ab. Die Vormerkung ist ein Rechtsanspruch, der nicht mehr vom noch ...
Der Begriff der Abgeschlossenheit regelt nach dem Wohnungseigentumsgesetz die Trennung von eigenem Wohnraum oder gewerblich genutztem Raum vom Eigentum anderer Personen. Damit individuelles Wohneigentum oder gewerbliches Wohneigentum entstehen kann, muß ...
Ein Notar ist ein von der Justizverwaltung eines jeweiligen Bundeslandes nach Bedarf bestellter Volljurist, der Aufgaben im Rahmen der Rechtspflege und der freiwilligen Gerichtsbarkeit wahrzunehmen hat. Der Inanspruchnahme oder Bestellung ...
Durch die Baumassenzahl wird die Begrenzung der Baumasse im Verhältnis zur Grundstücksgröße ausgedrückt. Die Maßeinheit der Baumassenzahl erfolgt in Quadratmetern. Die Baumassenzahl ist als Festsetzungsmaß nur in Gewerbegebieten, Industriegebieten und ...