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Bausparsumme – Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ist eine sichere, konventionelle Geldanlage zur Verwirklichung der Eigenheimfinanzierung, oder bei Vorhandensein eines Eigenheimes, um dieses mit der zuteilungsreifen Bausparsumme zu modernisieren. Er ist in der Regel ein Bestandteil der Baufinanzierung. Für den Abschluss eines Bausparvertrages wird eine Abschlussgebühr für den Bausparer fällig, die mit den monatlichen Einzahlungsraten getilgt wird.  Der Bausparer zahlt monatliche Festbeträge in den Vertrag ein. Dieser ist mit einer Festansparsumme vertraglich notiert. Die eingezahlte Bausparsumme wird zu einem nicht marktrelevanten Festzinssatz und einem Bonuszinssatz verzinst, diese Anlageform ist also keinen Marktschwankungen unterworfen. Bei einer eingezahlten Summe von drei Vierteln der Gesamtbausparsumme ist der Bausparvertrag zuteilungsreif, das heißt, dass die angesparte Summe sowie das zinsgünstige Bauspardarlehen von einem Viertel der Gesamtbausparsumme nun für den Bausparer verfügbar sind. Macht der Bausparer nicht vom Darlehen Gebrauch, kann er sich die angesparte Summe zuzüglich der Guthabenzinsen, der möglichen Wohnungsbauprämie und der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers auszahlen lassen (siehe Bausparen, Bauspardarlehen, Bausparförderung in diesem Glossar). Jeder Bausparer erhält eine Bausparvertragsnummer. Zu Beginn jeden Jahres erhält der jeweilige Bausparer den mit der aktuellen Verzinsung versehenen Kontoauszug. Der Kontoauszug ist mit der jeweiligen Bausparvertragsnummer ausgewiesen.

    

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