Barrierefreies Bad – heute schon an morgen denken

Barrierefreies Bad – heute schon an morgen denken

Für viele Bauherrren oder Hausbesitzer rückt die Zukunft vermehrt in den Mittelpunkt, wir alle möchten uns schließlich möglichst lange selbstständig im eigenen Heim bewegen können. Kein Wunder, dass der Badezimmer-Trend hin zur barrierefreien beziehungsweise altersgerechten Einrichtung geht. Wer dabei an den sterilen Krankenhaus-Look denkt, liegt jedoch falsch: Flache Bauweisen und offene Strukturen wirken modern und erhöhen die Bewegungsfreiheit. So bleibt das Badezimmer ein Wohlfühlort, an dem wir uns täglich entspannen können – selbst im Alter!

Duschen ohne Hürden
Einen trendigen und vor allem wichtigen Bestandteil bei der Renovierung des Badezimmers formt die bodengleiche Dusche: eine superflache Brausewanne oder ein befliestes Duschboard, das in den Boden eingelassen wird. Die Wannen messen bis zu zwei Zentimetern in der Höhe, in Breite und Läng sind kaum Grenzen gesetzt. Für eine altersgerechte Dusche planen Sie 120 x 120 cm ein. Wer für alle Fälle gewappnet sein möchte und ausreichend Platz zur Verfügung hat, kann für den Duschbereich satte 150 cm in Breite und Länge einkalkulieren. So können sich selbst Rollstuhlfahrer problemlos drehen – alle anderen gönnen sich vielleicht ein paar schöne Momente mit Ihrem Partner. Wer an dem Trendsetter interessiert ist, findet zum Beispiel bei www.calmwaters.de eine Duschwanne mit niedriger Bauhöhe oder ein Duschboard zum Einlassen in den Boden. Als Abtrennung erweist sich eine Glaswand als ideal, da sie edel wirkt und zugleich das Bad optisch vergrößert. Für mehr Komfort sollten sich die Duschtüren nach außen hin öffnen, alternativ können Sie auch ganz auf Türen verzichten.

Niedrige Badewannen
Entspannte Schaumbäder sind für viele ein Must-have am Ende einer anstrengenden Woche. Gerade bei schmerzenden und müden Knochen wirkt das warme Badewasser wohltuend. Schwache Muskeln erschweren jedoch den Ein- und Ausstieg in die tiefe Wanne. Hersteller haben bereits darauf reagiert und eine Badewanne mit niedriger Bauhöhe konzipiert. Zusätzlich wird das Modell in den Boden eingelassen, damit Senioren die Wanne leichter betreten können. Neben einer Randhöhe von 25 cm unterstützen feste Griffe an den Wänden den Einstieg. Die schlichte Gestaltung mit auffallender Bauhöhe betont zudem den modernen Charakter im Bad. Alternativ kann auch ein reguläres Produkt eingebaut werden, dass im Alter mit einer Tür versehen wird.

Erleichtertes Hinsetzen
Während sich alle Möbel im Badezimmer der niedrigen Bauhöhe anpassen, bricht die barrierearme Toilette mit dem Trend und streckt sich lieber in die Höhe. Ein erhöhtes WC erleichtert das Hinsetzen sowie das Aufstehen, da sich die Knie weniger beugen brauchen. Häufig misst sie 48 cm, idealerweise passt sich die Höhe an den Benutzer an. Die Füße sollten problemlos den Boden erreichen und die Knie sollten im 90-Grad-Winkel gebogen sein. Mit einem Hänge-WC und einem höhenverstellbaren Vorwandelement kann im Alter problemlos die Höhe eingestellt werden.

Waschbecken – flach und unterfahrbar
Vor dem Waschbecken stehen, sich Gesicht und Hände waschen, die Zähne putzen oder sich rasieren – in jungen Jahren klappt das problemlos. Steigt das Alter, erweist sich eine hohe Verweildauer jedoch als anstrengend. Mit einem Stuhl und einem barrierefreien Waschtisch gestaltet sich die Morgenroutine gleich angenehmer. Das Modell ist zudem unterfahrbar, sodass sich sogar Rollstuhlfahrer mühelos am Modell waschen können, ohne sich am Becken oder Siphon zu stoßen.