Sie sind in dem Archiv für August, 2007
Der Ertragswert einer Immobilie berechnet sich aus der Summe des Gebäudeertragswertes und des Bodenwertes (siehe Bodenwert in diesem Glossar). Nach der Ermittlung des Bodenwertes, werden vom zu erzielenden Rohertrag eines ...
Die Baunutzungsverordnung ist eine auf Gemeinden bezogene Ergänzung zum Baugesetzbuch. Da die Gemeinden für die Bauplanung zuständig sind, ist die Baunutzungsverordnung ein Plankonzept über die bauliche Nutzung der in der ...
Die Mietpreisbindung ist im Rahmen der mit öffentlichen Mitteln bezuschussten Vermietung Pflicht. Sie richtet sich nach der so genannten Bewilligungsmiete. Liegt die Realmiete oder Kostenmiete über der Bewilligungsmiete, muss die ...
Der Bodenwert ist der geldmäßige Gegenwert zur staatlichen Grundrente. Es ist zu unterscheiden zwischen der absoluten Bodenrente oder Knappheitsrente, also einem einheitlichen Richtwert und der Differentialrente, die sich aus der ...
Die HOAI oder Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ist eine Rechtsverordnung zur Tarifizierung von Leistungen von Architekten und Ingenieuren. Nach dieser Verordnung werden die Honorare für die Auftragnehmer, in diesem ...
Die Eigentumsrechte an einem Grundstück können mehreren Personen gehören und zustehen, in diesem Fall ist von einem Bruchteilseigentum zu sprechen. Dabei gehört nicht jedem Eigentümer des Grundstücks ein realer, sondern ...
Nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen oder auch nach der VOB werden Bauverträge geregelt. Der wichtigste Punkt bei der Verdingungsordnung für Bauleistungen ist die Gewährleistungsdauer für Bauten und Neubauten. Die Gewährleistungsdauer ...
Die Eigenleistungen am Bauvorhaben teilen sich in die Finanzierung und die Mängelbeseitigung an Bauwerken. Bei der Finanzierung kommt zum einen das Eigenkapital und zum anderen eigene Leistungen des Bauherren an ...
Das Flurstück ist ein Teil einer Flur und im Kataster registriert. Es ist im Kataster von Linien abgeteilt und hat eine bestimmte Identifikationsnummer (siehe Kataster, Katasteramt, Katasterkarte in diesem Glossar). ...
Ist ein Gebäude noch nicht fertig gestellt, so erfolgen oft erst bei Fertigstellung die Auszahlungen von Krediten, die zur Endfinanzierung des Objektes bestimmt sind. Die Zeit bis zur Auszahlung des ...
In der Wohnungswirtschaft werden über einen langen Zeitraum wiederkehrende Leistungen gegen die Geldentwertung durch eine Wertsicherungsklausel versichert. Die Wertsicherungsklauseln sichern im Immobiliengeschäft Pachtverträge, Mietverträge, Erbbauverträge und Kaufverträge bei Kaufpreisverrentung gegen ...
Bei der Wertermittlung oder dem Rohertrag handelt es sich um die zu erzielende Nettokaltmiete einer Immobilie. Die Nettokaltmiete sollte den ortsüblichen Marktverhältnissen entsprechen. Ist das nicht der Fall, dient als ...
Eine Vormerkung sichert nach § 883 Bürgerliches Gesetzbuch einen eintretenden Rechtsanspruch oder eine eintretende Aufhebung eines Rechtsanspruches im Grundbuch ab. Die Vormerkung ist ein Rechtsanspruch, der nicht mehr vom noch ...
Das Vorkaufsrecht sichert einem Vorkaufsberechtigten das Recht, mit dem Verkäufer zu den Konditionen einen Kaufvertrag zu schließen, zu denen der Verkäufer schon einen Vertragsabschluß mit einer Drittperson getätigt hat. Der ...
Die Sicherungshypothek ist eine untergeordnete Form der Hypothek. Sie sichert eine Geldforderung durch einen Grundbucheintrag. Der Gläubiger kann sich jedoch im Gegensatz zur Hypothek nicht auf den Eintrag im Grundbuch ...
Der Makleralleinauftrag verpflichtet einen Makler, den Kauf oder Verkauf einer Immobilie zu einem guten Abschluss zu bringen und auf eigene Kosten verkaufsrelevante Werbemaßnahmen durchzuführen. Es sind zur Auftragsdurchführung keine anderen ...
Der Begriff der Abgeschlossenheit regelt nach dem Wohnungseigentumsgesetz die Trennung von eigenem Wohnraum oder gewerblich genutztem Raum vom Eigentum anderer Personen. Damit individuelles Wohneigentum oder gewerbliches Wohneigentum entstehen kann, muß ...
Eine Katasterkarte enthält den Grundriss einer kompletten Gemarkung. In der Regel ist eine Gemarkung auf einer Gemarkungskarte dargestellt, der kleineren Variante der Katasterkarte. Eine Katasterkarte besteht zumeist aus mehreren Blättern ...
Die Zwangsverwaltung ist eine Möglichkeit der Immobilienzwangsvollstreckung. Ein Zwangsverwalter soll dafür sorgen, dass aus den Einnahmen eines Grundstückes, beispielsweise durch Vermietung oder Verpachtung die laufenden Kosten des Anwesens gedeckt und ...
Ein Notar ist ein von der Justizverwaltung eines jeweiligen Bundeslandes nach Bedarf bestellter Volljurist, der Aufgaben im Rahmen der Rechtspflege und der freiwilligen Gerichtsbarkeit wahrzunehmen hat. Der Inanspruchnahme oder Bestellung ...