Sie sind in dem Archiv für Juli, 2007
Ein Bauträger errichtet auf eigene Rechnung, mitunter mit Hilfe von Subunternehmen, Gebäude auf eigenen Grundstücken. Haftbarer Eigentümer bleibt das Bauträgerunternehmen bis zur Veräußerung während oder nach der Bauphase. Der Bauträger ...
Die Baulinie ist für das jeweilige Bauvorhaben und Grundstück festgelegt und muss eingehalten werden, bei Nichtbeachtung, also Unterschreitung oder Überschreitung der Baulinie kann ein Abbruch des Gebäudes von der zuständigen ...
Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss, der als Mietzuschuss für bedürftige Mieter und als Lastenzuschuss für berechtigte Eigenheimbesitzer bewilligt wird. Die Zahlung von Wohngeld hängt von der Anzahl der Familienangehörigen ...
Die Kinderzulage gehörte neben der Eigenheimzulage zur staatlichen Förderung selbstgenutzten Wohneigentums und wurde am 1. Januar 2006 gestrichen. Bei einer vierköpfigen Familie können das Finanzeinbußen von bis zu 23.000 Euro ...
Die Baulast, die ein Grundstückseigentümer auf sich nehmen kann, setzt sein Einverständnis voraus. In der Regel setzt sich dieser Faktor zumeist aus eingeräumten Durchfahrungsrechten zusammen, die der jeweilige Eigentümer seinem ...
Zu den Grundpfandrechten eines Gläubigers zählen Hypotheken, Grundschulden und Rentenschulden. Grundpfandrechte haben Gültigkeit, wenn die Höhe der Schuld unter Angabe des Namens des Gläubigers im Grundbuch vermerkt ist (siehe Grundbuch, ...
Gewisse Verträge sind von einem Notar (siehe Notar in diesem Glossar) zu beurkunden, um wirksam zu werden. Dies sind Grundstückskaufverträge, Bauträgerverträge sowie Einräumungen von Erbbau und Wohneigentumsverträgen. Der Notar muss ...
Das Eigenkapital ist ein wichtiger Bestandteil einer Immobilienfinanzierung. Als Eigenkapital sind Bargeld, liquide Bank- und Sparguthaben, wie Sparbriefe und Bausparverträge und bezahlte Grundstücke und bezahlte Bauleistungen anzusehen. Eine Faustregel besagt, ...
Die Vergleichsmiete ist nach § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Richtmiete bei Mieterhöhungen und Neuvermietungen. Als Maßstab dienen in den letzten vier Jahren vereinbarte Mieten oder Mietanpassungen die in einem ...
Rohbauland ist die Bezeichnung für Gebiete, die baurechtlich genutzt werden dürfen, jedoch die Erschließung noch nicht abgeschlossen ist. Das Rohbauland muß erst eingeteilt, also parzelliert werden, damit die Bebauung erfolgen ...
Der Paragraph 10 e ist der Vorläufer der 2006 abgesetzten und abgeschafften Eigenheimzulage. Er ist eine Form der staatlichen Eigenheimförderung gewesen und hatte Gültigkeit bis 1996 (siehe Eigenheimzulage in diesem ...
Die Höhe der Notargebühren richten sich nach dem Geschäftswert einer Notarsache. Als Notarsachen bezeichnet werden in der Regel Beurkundungen bei Immobilienkäufen und Verkäufen und die beglaubigten Eintragungen von Grundpfandrechten in ...
Eine Verordnung für die Ermittlung von zulässigen Mieten für preisgebundene Wohnobjekte wird als Neubaumietenverordnung bezeichnet. Die Verordnung ist aus dem Jahr 1970 (Kürzel:NMV 70). Diese Verordnung ist eine rechtlich verankerte ...
Ein Mieter geht ein Mietverhältnis mit einem Vermieter per Mietvertrag ein. Der Mietvertrag regelt die Pflichten und Rechte eines Mieters. Zu den Pflichten eines Mieters gehört die regelmäßige Zahlung der ...
Zu den Baunebenkosten sind alle rund um den Bau anfallenden Gebühren zu zählen. Das sind zum Beispiel Notar und Gerichtsgebühren, Grunderwerbsteuer, Architektenhonorare und Gebühren für die Grundbucheintragung (siehe Notargebühr, Grunderwerbsteuer, ...
Bei einem Bauvorhaben empfiehlt sich vorab ein Baugeldvergleich. Viele Kreditinstitute bieten Baukredite zu unterschiedlichen Konditionen an. Die Höhe des in Baukredites und seine Kosten hängen natürlich auch mit der persönlichen ...
Straßen der Öffentlichkeit sind von jedem Bürger nutzbar. Der Anliegergebrauch räumt Anwohnern, also Anliegern, zusätzliche Rechte beim Gebrauch von grundstücksangrenzenden Straßen ein. Diese zusätzlichen Rechte sind in der Eigentumsgarantie des ...
Den Abnutzungserscheinungen von Wohnobjekten ist in der Wohnungswirtschaft durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten Rechnung zu tragen, um den Wertverlust zu mindern und auszugleichen. Einem Gebäude wird beispielsweise eine hundertjährige Nutzungsdauer unterstellt, was ...
Nach § 13 Absatz 2 des Wohnungseigentumsgesetzes, steht jedem Eigentümer lediglich ein Mitgebrauchsrecht am Gemeinschaftseigentum zu. Die Größe des jeweiligen Miteigentumsanteiles (siehe Miteigentumsanteil in diesem Glossar) ist dabei unerheblich. Durch ...
Das Bausparen ist immer noch eine weit verbreitete Anlageform. Durch Bausparen wird durchschnittlich ein Viertel der benötigten Gesamtsumme eines Bauvorhabens finanziert. Über eine festgelegte Laufzeit wird monatlich ein Festbetrag ...