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Nach § 21 der gültigen Wertverordnung wird durch das Sachwertverfahren der Herstellungswert eines Gebäudes beziffert. Die Normalherstellungskosten werden dabei auf das Preisniveau am Wertermittlungsstichtag umgerechnet. Dieser nach Sachwertverfahren ermittelte Wert ...
Die Baugenehmigung ist erforderlich, wenn Sie ein Haus bauen-, eine bauliche Veränderung eines bereits bestehenden Bauobjektes vornehmen-, oder ein Objekt abreißen wollen. Der Antrag zur Baugenehmigung ist in der Regel ...
Die Wohnnebenkosten sind nicht mit den üblichen Mietnebenkosten zu verwechseln (siehe Mietnebenkosten in diesem Glossar). Wohnnebenkosten treten bei Wohneigentum abgesehen von den monatlichen Stromzahlungen in vielerlei Fällen vierteljährlich auf und ...
Der Kapitaldienst bezeichnet die finanzielle Gesamtbelastung eines Kreditnehmers. Das kann ein Unternehmer oder eine Privatperson sein. Die Gesamtbelastung an Krediten besteht aus Zinsen, der Tilgung und allen Nebenkosten. Der Kapitaldienst ...
Die Baugebiete und zukünftigen Wohngebiete sind unterschiedlicher Art und werden in der gültigen Benutzungsverordnung genannt. In der Verordnung sind elf unterschiedliche Arten genannt, wie zum Beispiel Gartenkolonien, auch Kleinsiedlungsgebiete genannt ...
Die Grundsteuer umfasst die Höhe einer vom zuständigen Finanzamt auferlegten Besteuerung für eine Immobilie. Die Entrichtung erfolgt über die Stadtkasse der jeweiligen Gemeinde, in der sich der Grundbesitz befindet. Die ...
Der erste Teil eines Grundbuchblattes ist das Bestandsverzeichnis (siehe Grundbuch, Grundbuchblatt in diesem Glossar). Der erste Teil des Grundbuchblattes enthält nähere Bezeichnungen des Grundstückes, wie die Bestandsnummer, die Gemarkung, die ...
Der Bauleitplan enthält Flächennutzungspläne und Bebauungspläne (siehe Flächennutzungsplan, Bebauungsplan in diesem Glossar) eines Bauvorhabens und bezieht die Öffentlichkeit sowie zuständige Behörden in das Bauvorhaben mit ein. Dies geschieht frühzeitig vor ...
Das Hypothekendarlehen ist ein langfristiges Darlehen, das als Grundschuldeintragung im Grundbuch vermerkt ist. Die Höhe der Hypothekenzinsen und des Darlehens richten sich nach den marktüblichen Bestimmungen und Kursen (siehe Hypothekenrechner ...
Bei einer Untervermietung, muss der Hauptmieter den Vermieter von der Untervermietung vorab in Kenntnis setzen. Ohne das Einverständnis des Vermieters kann keine Untervermietung durch den Hauptmieter erfolgen, es sei denn, ...
Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird durch das Finanzamt ausgestellt, wenn die Grunderwerbsteuer gezahlt ist, oder wenn Steuerfreiheit vorliegt (siehe Grunderwerbsteuer in diesem Glossar). Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist eine wichtige Voraussetzung für die im ...
Der Nießbrauch ist eine Form der Dienstbarkeit. Beim Nießbrauch wird beispielsweise ein Grundstück belastet, das der begünstigten Person das Recht einräumt, Mietzahlungen zu erhalten. Der Nießbrauch teilt das wirtschaftliche Eigentum ...
Beim Nachbarrecht ist nach §§ 906-924 des Bürgerlichen Gesetzbuches zwischen den zivilrechtlichen und den öffentlich rechtlichen Vorschriften zu unterscheiden. Das zivile Nachbarrecht beinhaltet den Schutz des Nachbarn vor störenden Gerüchen, ...
Nach § 559 des Bürgerlichen Gesetzbuches, ist die Modernisierungsumlage ein Mehrposten, der nach erfolgter Modernisierung vom Vermieter als Form der Mieterhöhung geltend gemacht werden darf. Die Umlage darf höchstens 11% ...
Bereitsteller oder Vermieter von mit öffentlichen Geldern unterstützten Wohnungen oder Sozialwohnungen dürfen lediglich die Kostenmiete (siehe Kostenmiete in diesem Glossar) erheben, also den Faktor, der tatsächlich die Ausgaben des Vermieters ...
Die Bauabnahme wird von der zuständigen Baubehörde abgenommen. Sie erfolgt entweder bei einer partiellen Fertigstellung des jeweiligen Gebäudes, also bei der Rohbauabnahme, oder bei der endgültigen Fertigstellung eines Objektes, also ...
Eine Auflassungsvormerkung sichert dem Erwerber und zukünftigem Eigentümer die Überschreibung eines Grundstückes zu. Die Auflassungsvormerkung wird als Vorrecht eines Grundstückserwerbes vorgenommen, da die Auflassung nicht direkt nach der Unterschrift des ...
Bei der degressiven Abschreibung wird auf die Immobilienwirtschaft bezogen der eher niedrigen oder fallenden steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten Rechnung getragen. Das ist der Fall, wenn ein Wohngebäude schon nach wenigen Jahren ...
Die Räumpflicht ist die Verpflichtung von Personen, öffentliche Wege im Winter freizuhalten. Für Privateigentümer gilt nach dem Urteil des Landgerichts Köln, die Gehsteige zu Klingel, Haustür, Briefkasten und Mülltonne zwischen ...
Der Beleihungswert ist der Wiederverkaufswert eines Gebäudes. Er errechnet sich bei Neubauten aus dem Grundstückswert und den Gebäudeherstellungskosten. Der Beleihungswert wird von Banken, die ein Bauvorhaben finanzieren in der Regel ...